Kurztest Shimano 105 FC 5800 Gruppe

Kurztest Shimano 105 FC 5800 Gruppe
Kurztest Shimano 105 FC 5800 Gruppe

Die 105er Gruppe steht ja immer etwas im Schatten der aktuellen Ultegra und DuraAce Schwestern.

Zu Unrecht, denn sieht man von dem Mehrgewicht ab, bietet die aktuelle 11-fach Variante FC 5800 alle Zutaten die langen Fahrspaß ermöglichen.

Der Autor fährt die aktuelle Shimano 105 FC 5800 Gruppe im Mittelgebirge als 50/34 Kombination mit großer 32 Kassette.
Nach über 4000 km schaltet die Gruppe Präzise und der Verschleiß hält sich trotz 86 kg Fahrergewicht in Grenzen. So ist nach wie vor die erste Kette montiert. Im direkten Vergleich zur aktuellen Ultegra fällt das höhere Gewicht sowie eine gefühlt minimalere Bremsperformance auf. Nuancen gewiss, die auch auf leichtgängigere Züge zurückzuführen sein könnten.
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Auch optisch kann die FC 5800 absolut überzeugen und wirkt wertig. Von der Haptik fühlt sich das Ganze keineswegs nach „Mittelklasse“ an.
Das breite Übersetzungsverhältnis aktueller zweifach Schaltungen bietet mehr als genügend Potential für hügeliges Terrain und macht dreifach Kurbeln überflüssig. In Verbindung mit einer 32er Kassette sind selbst Alpenpässe locker zu meistern.
Die Ersatzteile sind deutlich preiswerter und machen die 105er zum Vielfahrer Tip.
Shimano 105 Gruppe (Bildquelle: Shimano-eu.com

Fazit:
Die 105er ist und bleibt die goldene Mitte ohne Anspruch auf Prestige à la Dura Ace. Als Trainingsgruppe oder für gelegentliche Wettkämpfe bietet die Gruppe mehr als genug Potential. Das Gewicht ist in dieser Preisklasse zu verschmerzen.


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